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Konzepte

Leseförderung

Lesenacht


Errichtung eines bunten Schlaflagers im Klassenraum

Alle Jahre wieder kommt… der Hamburger Märchenerzähler Jörn-Uwe Wulf ins OHG und mit ihm die mittlerweile dritte Lesenacht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 – oder anders ausgedrückt: 90 Fünftklässler, bepackt mit Schlafsack, Luftmatratze, ausreichend Proviant und natürlich dem Lieblingsbuch!
Wie in den Jahren zuvor gelang es Jörn-Uwe Wulf mit seiner Harfe und den spannenden Geschichten die Schüler wie die betreuenden Lehrer zu fesseln. Ob der tapfere, aber etwas naive Jäger Fedot, dem es mit Hilfe seiner schlauen Frau gelingt, nach „ich weiß nicht wo“ zu gehen und das „ich weiß nicht was“ zu holen, oder der clevere Zwerghirsch Kantjil, der mit seiner Schläue den mächtigen Tiger Marjan besiegt und zugleich glücklich macht…die Begeisterung war gleichermaßen hoch. Alle Geschichten sprühten vor Anziehungskraft und weckten nicht nur die Fantasie sondern vor allem die Lust an Geschichten und am Lesen. Und genau darum ging es ja auch: So durften die Fünftklässler im Anschluss an die Erzählstunde in der Bibliothek ihrer Fantasie beim Gestalten eigener Masken freien Lauf lassen und ihre Leselust bei einer Leseralley durch s Schulgebäude stillen. Darüber hinaus standen natürlich das Vorstellen der eigenen Lieblingsbücher sowie das gegenseitige Vorlesen im Mittelpunkt der Lesenacht, die ihren Höhepunkt in der gemeinsamen Übernachtung und morgendlichem Abschlussfrühstück im Klassenraum fand.


Spannend: Die erzählten Märchen wurden mit Harfenklängen unterlegt.

Für die Klassen, die nicht in der Schule übernachteten, endete die Lesenacht um 0.00 Uhr, die in der Schule verbleibenden Schülerinnen und Schüler begaben sich um diese Zeit auf ihrem Matratzenlager im Klassenraum zur Ruhe. Nach gemeinsamem Frühstücken und Aufräumen verließen dann auch die Letzten um 9.00 Uhr morgens die Schule. Für die Kinder war die Lesenacht nicht nur ein ganz besonderes Erlebnis, sondern auch eine Anreiz dem Lesen in ihrem Alltag Raum zu geben.

S.
Brücker