Home
Aktuelles
News
Termine
Unsere Schule
Zahlen & Fakten
Schulleitung
Kollegium
SV
Unsere Arbeit
Konzepte
Unterricht
AGs & Projekte
Kooperationen
Kontakt

    



 


Konzepte

Die Oberstufe


Die gymnasiale Oberstufe setzt die Erziehungs- und Unterrichtsarbeit der Sekundarstufe 1 fort, vertieft und erweitert sie. Sie beginnt mit der Stufe 11 (Einführungsphase), in der zehn bis elf dreistündige Grundkurse zu belegen sind (Ausnahme neu einsetzende Fremdsprache: vierstündig).


Theateraufführung eines Literaturkurses der Stufe 12

Zu Beginn der Stufe 11 werden noch Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen aufgenommen, die die Befähigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe besitzen. Die Aufgaben der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers werden von einer Beratungslehrerin bzw. einem Beratungslehrer übernommen.

Die Qualifikationsphase beginnt in der Stufe 12 mit der Einrichtung von Leistungskursen. Aus den Fächern, die in der Stufe 11 belegt wurden, wählen die Schülerinnen und Schüler zwei aus, die als fünfstündige Leistungskurse fortgeführt werden. Die gymnasiale Oberstufe schließt am Ende der Stufe 13 mit der Abiturprüfung ab.
Erziehung und Unterricht sollen die folgenden Ziele anstreben:

  • individuelle Schwerpunktsetzung durch ein breites Kursangebot

  • vertiefte allgemeine Bildung

  • wissenschaftspropädeutischer Unterricht als Vorraussetzung für die Vermittlung der 
       allgemeinen Studierfähigkeit (z. B. Hochschultag, Facharbeit)

  • Hilfen geben zur persönlichen Entfaltung in sozialer Verantwortlichkeit

  • Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt (z. B. Berufspraktikum)

  • selbstständiges Lernen und Lernen des Lernens (z. B. Facharbeit)

  •  
    Das OHG ist bemüht, das Kursangebot so breit wie möglich zu gestallten, zumal §6 APO-GOSt die Schule verpflichtet, das größtmögliche Differenzierungsangebot zu machen. Absatz 3 schreibt die Einrichtung von Leistungskursen in mindestens 5 Fächern vor: Deutsch, eine Fremdsprache, eine Gesellschaftswissenschaftswissenschaft, Mathematik und eine Naturwissenschaft. In den vergangenen Jahren konnten meist noch weitere Leistungskurse in einem zweiten gesellschaftswissenschaftlichen Fach und in einem naturwissenschaftlichen Fach (häufig Biologie) eingerichtet werden.

    Um ein breites Kursangebot zu gewähren führen wir Kooperationen mit anderen Schulen durch. Wir kooperieren mit Beginn der Leistungskurse in der Stufe 12 mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium und der Ernst-Barlach-Gesamtschule. Es ergeben sich schulübergreifende Kurse, die von Schülerinnen und Schülern aller drei Schulen besucht werden. Dadurch ist es meist möglich Leistungskursangebote auch in Französisch, Kunst, in den Gesellschaftswissenschaften sowie in Physik und Chemie zu machen. Im Grundkursbereich wird nur in geringem Umfang kooperiert, so zum Beispiel bei der Belegung einer neu einsetzenden Fremdsprache in Stufe 11 oder zu Sicherstellung bestimmter Schullaufbahnen, häufig im naturwissenschaftlichen Bereich. Eine Zuordnung bestimmter Fächer zu einzelnen Schulen (APO-GOSt §6 Abs. 3) erfolgt nicht.
    Im Zusammenhang mit dem Schulprogramm wird den Schulen die Möglichkeit eröffnet bestimmte Kurskoppelungen vorzuschreiben (§6 Abs. 4) und so bestimmte Fächerprofile und -schwerpunkte zu bilden. Zwei Beispiele werden in den Anmerkungen zur APO-GOSt genannt: 1. Bei einem Oberstufenprofil "Wege des interkulturellen Verstehens und Handelns" könnten die Leitsungsfäche Englisch und Erdkunde mit den Grundkursfächern Erziehungswissenschaften bzw. Geschichte und Religion bzw. Philosophie verknüpft werden. 2. Zur Stärkung des wenig gewählten Faches Physik könnte die Koppelung Biologie und Physik verbindlich vorgeschrieben werden.
    Wir schreiben keine Kurskoppelungen vor, da sonst andere Fächer nicht mehr von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden könnten (z. B. Informatik oder die dritte, nicht gekoppelte Naturwissenschaft).
     
    Zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt wird am Ende von 11,1 ein Betriebspraktikum durchgeführt. Beratungen durch das Arbeitsamt sowie durch Hochschulen und Universitäten (Hochschultage) erfolgen in den Stufen 12 und 13.
    Zur Vermittlung von bestimmten Arbeitstechniken und Methoden und als Förderung des wissenschaftspropädeutischen Unterrichts ist die Anfertigung einer Facharbeit in der Stufe 12 verbindlich. Außerdem soll das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. An unserer Schule wird die erste Klausur im zweiten Halbjahr der Stufe 12 als Facharbeit geschrieben. Wegen des großen Beratungs- und Arbeitsaufwandes betreut die Fachlehrkraft in der Regel bis zu drei Facharbeiten pro Kurs. Zur Zuordnung der Schülerinnen und Schüler auf die Kurse nehmen sie eine Rangfolge ihrer schriftlichen Fächer vor, die bei der Vergabe berücksichtigt werden soll. Die Facharbeit wird im Januar und Februar geschrieben und spätestens bis zum Eintragungsschluss von 12,2 beurteilt und mit einer Note versehen.

     
    Wirtschaftsenglisch am Otto-Hahn-Gymnasium

    Mit dem Schuljahr 2005/06 haben die SchülerInnen der Stufe 12 erstmals die Chance, zu ihrem Englischkurs einen Zusatzunterricht in Wirtschaftsenglisch optional zu wählen. Die Ausbildungsspanne für diese Zusatzqualifikation umfasst etwa 15 Monate und offeriert den Schülern am Ende der Vorbereitungszeit die Möglichkeit, vor der Industrie- und Handelskammer in Düsseldorf eine Prüfung mit gleichzeitigem Zertifikaterwerb abzulegen.
    Im Rahmen der Globalisierung und der damit zusätzlich erforderlichen interkulturellen Kommunikation kristallisiert sich die Notwendigkeit heraus, beruflich in einer gemeinsamen miteinander umgehen zu können. Daher werden in diesem berufsbezogenen Englisch in erster Linie wirtschaftssprachliche Akzente bezüglich der allgemeinen professionellen 'communication skills' gesetzt.
    Vorwiegend für Schüler an Gymnasien, deren Diktion meist durch literarische - und Sachtexte in der englischen Sprache bestimmt, ist der Erwerb der anwendungsorientierten Fähigkeiten von 'telephoning, correspondence, e-mail-writring, representing und negotion (Verhandlung)' besonders nützlich und für den beruflichen Einstieg heutzutage unerlässlich. In diesem Zusammenhang werden berufszentrierte Alltagssituationen wie Begrüßung, Verabschiedung, Weitervermittlung von Telefonaten, Übermittlung von Nachrichten, Abhalten einer kurzen Besprechung sowie Zusagen, Ablehnungen und Entschuldigungen im Geschäftsverkehr simuliert und sprachlich intensiviert. (Hr)


    Die Broschüre "Die gymnasiale Oberstufe" bei bildungsportal.nrw.de zum Download (pdf, 01.11.2002, 199kB):

    http://www.bildungsportal.nrw.de/BP/Service/broschueren/broschuere3/download.pdf