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Kooperationen
ThyssenKrupp Steel AG
Am 07. Februar 2006 fand die
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
zwischen der ThyssenKrupp Steel AG und dem
Otto-Hahn-Gymnasium in einem festlichen
Rahmen in der Hauptverwaltung des Konzerns
in Duisburg statt, mit der eine seit dem
Sommer 2004 bestehende und sich
entwickelnde Zusammenarbeit auf ein festes
Fundament gestellt und dokumentiert wurde.

Herr D. Kroll, Vorstand ThyssenKrupp Steel
AG, Herr Dr. K.-U. Köhler,
Vorstandsvorsitzender ThyssenKrupp Steel
AG, Frau C. Rolfs, Schulleiterin des
Otto-Hahn-Gymnasiums, und Herr J. Henning,
stellvertretender Schulleiter am OHG, bei
der Vertragsunterzeichnung
Zur Unterzeichnung der
Kooperationsvereinbarung hatten der
Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp
Steel AG, Herr Dr. Karl-Ulrich Köhler, und
Herr Dieter Kroll die Schulleiterin des
Otto-Hahn-Gymnasiums, Frau Christine Rolfs,
sowie den stellvertretenden Schulleiter,
Herrn Joachim Henning, im Beisein von
Herrn Bailer, Direktor
Personalservice/Bildung, und Herrn Weier,
Leiter der Abteilung Bildung, eingeladen.
Ebenfalls anwesend war Frau Verena Hinse,
die damalige Betreuerin der acht
Kooperationsschulen, die sich – mit
Ausnahme des OHGs – alle aus Schulen der
Standortbereiche der ThyssenKrupp Steel AG
rekrutieren.
Bis zur Vertragsunterzeichnung gab es
bereits vielfältige Aktivitäten und
Anstrengungen, um diese Kooperation zu
festigen. So wurde das Kollegium des OHGs
z. B. im September 2005 zu einer
Fortbildung mit Workshop in das
Bildungszentrum nach Duisburg eingeladen.
Dort wurde einen ganzen Tag lang intensiv
über mögliche gemeinsame
Arbeitsschwerpunkte, weitere Zielsetzungen
und gemeinsame Aktivitäten nachgedacht und
diskutiert. Aus diesen ersten
Anknüpfungspunkten kristallisierten sich
dann in den folgenden Arbeitssitzungen und
Fachkonferenzen konkrete Strukturen und
Arbeitspläne heraus, die als Basis für die
weitere curriculum-bezogene Zusammenarbeit
auch das Schulprogramm der Schule
mitbestimmen. So hat die Schule in der
Zeit zwischen dem 4. August 2004 – erste
Kontakte zu Herrn Dr. Köhler – und der
Vertragsunterzeichnung das Förderkonzept
der Schule verändert und auch an die
sich verändernden Vorgaben des neuen
Schulgesetzes angepasst. Es wurde u. a.
das Konzept der neuen Profilklasse am
OHG, die als englischsprachige
naturwissenschaftlich-bilinguale Klasse
im Schuljahr 2006/07 im Jahrgang 7
eingeführt wurde, an die Erkenntnisse
auch der sich verändernden
wirtschaftlichen Strukturen und
Erfordernisse angeglichen. Die
Kooperation mit den Universitäten
Essen/Duisburg und Wuppertal im Bereich
der Didaktik der Chemie – im bilingualen
Unterricht – soll
ebenso wie die Einführung des Faches
„Wirtschaftsenglisch“ in der Sekundarstufe
II als Ergänzung zum klassischen Englisch
die Schüler mit dem berufsbezogenen
Englisch vertraut machen und sie auf die
sich ändernden Anforderungen des
Arbeitsmarktes vorbereiten.
Viele Fortbildungen für die Lehrerinnen
und Lehrer waren bisher nötig und müssen
auch in der Zukunft fortgesetzt werden, um
den hochgesteckten gemeinsamen Zielen
gerecht werden zu können.
In all diesen Bereichen wird das OHG von
ThyssenKrupp Steel unterstützt, mit dem
Ziel, die allgemeine,
naturwissenschaftliche und technische
Bildung sowie die Möglichkeiten zur
Berufswahlorientierung zu verbessern und
die Ausbildungs- bzw. Studienreife zu
optimieren. Der Praxisbezug in allen
Bildungsgängen sowie die Öffnung von
Schule und damit die Gestaltung
unterrichtlicher Möglichkeiten sollen
durch die Verbindung zwischen Schule und
Unternehmen verbessert und bereichert
werden. Ein besonders interessanter Aspekt
aus Schülersicht ist sicherlich auch die
Möglichkeit, Standortfaktoren und
Globalisierung ganz konkret zu untersuchen
oder Schülerpraktika bei ThyssenKrupp
Steel durchzuführen, um so den eigenen
Qualifikationsstand mit den beruflichen
Anforderungen im Unternehmen abgleichen zu
können. Auch die Anfertigung von
Facharbeiten oder Arbeiten zu Wettbewerben
wie „Jugend forscht“ werden durch die
Bereitstellung von Informationen oder
technischen Mitteln gefördert und
unterstützt.
In einem Jahresplan
werden alle Kooperationsvorhaben der
Lernpartnerschaft abgesprochen und
terminiert und die Ergebnisse jedes Jahr
in gemeinsamen Gesprächen evaluiert.
Die Schulgemeinschaft und besonders das
Kollegium des OHG, das in der vergangenen
Zeit erhebliche Anstrengungen und
Mehrarbeit auf sich genommen hat, ist
stolz und froh, mit dieser Kooperation
einen weiteren Schritt in Bezug auf eine
positive und innovative Entwicklung der
Schule gemacht zu haben, die auch in der
Zukunft mit dem Ziel, bessere
Ausbildungsmöglichkeiten für unsere
Schüler zu schaffen, fortgesetzt werden
wird.
Beispiele für aus der Kooperation
erwachsene Projekte:
"Lego
Mindstorm"
-
ein Robotik-Projekt im
Informatikunterricht des
Wahlpflichtbereiches II
(eine
Power-Point-Präsentation
zum Thema können Sie
hier abrufen)
"Das Ruhrgebiet - Menschen bei der
Arbeit"
(Eine
Projektdokumentation im PDF-Format
finden Sie
hier)
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