Stufe 11 beim Wassersportprojekt Brouwersdam

Vom 1. bis zum 5. September ging es für die 11. Jahrgangasstufe zum Wassersportprojekt zum Brouwerdam (Niederlande).
Nach der dreistündigen Busfahrt kamen wir an der Unterkunft an, die aus Beach Lodges und einem Haupthaus bestand. Kaum waren die Betten gemacht, hieß es auch schon umziehen und ab aufs Stand-Up-Paddel. Da die Stufe in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, war es nicht so voll auf dem Wasser und wir haben schon einmal einen Vorgeschmack auf die nächsten Tage bekommen. Während die eine Gruppe schon fleißig Sport trieb, ging es für die andere Gruppe zur ersten Theoriestunde und danach wurde getauscht.
Um 18:30 gab es dann zum Abendessen Schnitzel mit Pommes und Salat als Beilage. Im Anschluss an das Abendessen haben wir den Tag beim Sonnenuntergang am Strand mit der ganzen Stufe ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen wurden wir um 8 Uhr mit einem Früstück, natürlich typisch niederländisch mit „Hagelslag“ , geweckt. Gestärkt vom Essen bekam die erste Gruppe zunächst eine Einführung ins Windsurfen, inklusive Veranschaulichung auf dem
Simulator, bis es dann schließlich in die Neoprenanzüge und an das Aufbauen der Bords ging. Während die einen auf dem Wasser waren, konnten die anderen ihre Freizeit am Strand genießen. Den gleichen Ablauf hatte dann die zweite Gruppe, bis wir schließlich am späten Abend alle zusammen gegrillt haben.

Zu Beginn des dritten Tages wurden wir von starken Windböen begrüßt. Obwohl wir schon wussten, dass die Wetterbedingungen extrem werden würden, waren wir trotz allem überrascht, wie stark sich der Wind auf dem Wasser verhalten hat. Der Regen erschwerte uns die Situation natürlich noch, dafür wurde das Wetter zum Nachmittag hin wieder besser, sodass einige noch länger auf dem Bord geblieben sind, um ihre neuen Fertigkeiten zu üben.
Beim Abendessen haben wir dann ein großes Lob von den Lehrkräften und Surflehrern für unser Durchhaltevermögen beim Windsurfen bekommen. Da bereits am nächsten Tag die Surfschein-Prüfung anstand und die vorletzte Theoriestunde schon
absolviert wurde, hatten wir nach dem Abendessen Freizeit und konnten entweder lernen oder noch etwas Zeit mit unserer Stufe verbringen.


Die Zeit vergingen wie im Flug und schon stand der Prüfungstag vor der Tür. Zum Glück spielte das Wetter an dem Tag besser mit, wodurch sich einige der ersten Gruppe freiwillig bei der letzten Praxiseinheit auf das angrenzende Grevelingenmeer getraut haben. Als die zweite Gruppe sich noch in der praktischen Prüfung befand, konnten die ersten bereits aufatmen und sich auf den theoretischen Teil vorbereiten.
Am Nachmittag stand dann für alle die Prüfung an, diese wurde in zwei verschiedenen Räumen unter Aufsicht der Surflehrer geschrieben. Der Großteil bestand und war dann stolzer Besitzer eines Surfscheins.
Angesichts der Tatsache, dass es der letzte Abend war, wurde die Nachtruhe verlängert und viele sind noch ein letztes Mal zum Strand gegangen.
Anschließend an unser letztes Frühstück wurden die Koffer gepackt und die Zimmer aufgeräumt. Nach dem finalen Kontrollgang der Lehrkräfte haben wir die Heimreise erfolgreich um kurz nach 10 angetreten. Auf der Busfahrt wurden uns, kurz bevor wir um 14 Uhr mit kleinen Verzögerungen wieder in Dinslaken angekommen sind, die Surfscheine ausgeteilt.

Wir fanden die Fahrt sehr schön und wollen uns dafür bei unserem Stufenleiter Herrn Damm, Herrn Kronau, demjenigen, der die ganze Fahrt organisiert hat, Frau Deike, Frau Müller und Herrn Köllner bedanken. Unser Dank gilt auch den Surflehrern
vor Ort und dem Surfzentrum Brouwerdam.
Sicherlich werden einige von uns wiederkommen und noch einmal auf ein Bord steigen!

Livia Undank, Tessa Vogelsang und Karolina Schamrai, Stufe 11