Die „DigitalAkademie“ am Otto-Hahn-Gymnasium

Frau Grede (Konrad-Adenauer-Stiftung) eröffnet die Abschlussveranstaltung der „DigitalAkademie“.

Soziale Medien und digitale Kommunikation sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags, vor allem für Jugendliche. Doch wie gehen wir mit ihnen um und welche Chancen und Gefahren verbergen sich hinter der täglichen Nutzung von WhatsApp, YouTube, Instagram und Co?

Um für den kritischen Umgang mit sozialen Medien zu sensibilisieren, lud das Otto-Hahn-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung erstmals den gesamten achten Jahrgang zur „DigitalAkademie“ ein. Unter dem Motto „Klicken! Lernen! Wissen!“ widmeten sich die Schülerinnen und Schüler an drei aufeinander folgenden Tagen den Chancen und Gefahren von Social Media.

Am ersten Tag erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes durch verschiedene Impulsreferate. Herr Prof. Dr. Abraham, Dozent an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, zeigte Gefahren des Extremismus in sozialen Netzwerken auf. Weitere Schwerpunkte waren die Beschäftigung mit sog. Fakenews und Gesetze sowie Regeln im Netz.

So vorbereitet, konnten die Schülerinnen und Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in den nächsten zwei Tagen in verschiedenen Workshopgruppen unter erfahrener Anleitung, wie z.B. professioneller Youtuber, eigene Beiträge, um sich mit den Risiken aber auch den Möglichkeiten von sozialen Medien auseinander zu setzen, produzieren. Ein Instagramprofil gegen Bodyshaming, ein Video zur Aufdeckung von Corona-Fakenews oder Anti-Mobbing-TikToks waren unter anderem Ergebnisse, die in der Abschlussveranstaltung vor allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert und im Anschluss daran evaluiert wurden.

Präsentation der Schülerergebnisse der „DigitalAkademie“

„Für viele unserer Schülerinnen und Schüler gehört der Umgang mit den sozialen Medien zum Alltag, aber diese Veranstaltung hat noch einmal einen bewussteren Umgang damit ermöglicht. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Medienerziehung, damit die Jugendlichen einen direkten Bezug zu ihrem Alltag erfahren. Der praxisorientierte Zugang der Konrad-Adenauer-Stiftung hat genau dies ermöglicht und den Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß gemacht.“, so die Schulleiterin Frau Astrid Weidler.

Aus diesem Grund solle auch nach Möglichkeit im nächsten Jahr die „DigitalAkademie“ in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung fortgeführt werden.

H. Bullermann