Am 14.03 wird jedes Jahr der Internationale Tag der Mathematik (IDM) gefeiert. Offiziell wurde er im Jahr 2019 von der UNESCO verkündet.
Das Bauprinzip des Pascalschen Dreiecks
Jedes Jahr wird er von der Internationalen Mathematischen Union organisiert und läuft unter einem weit gefächerten Motto. Das diesjährige Thema lautet „Spiele mit Mathematik für die Gesellschaft“ und es ist eine „Einladung mit Mathematik zu spielen, um zu erforschen, zu experimentieren und neue Entdeckungen zu machen“ (übersetzt von https://www.unesco.org/en/articles/webinar-playing-mathematics-society) Der IDM umfasst eine bunte Mischung aus virtuellen und persönlichen Feierlichkeiten in den verschiedenen Settings (Schule, Mathe-Zirkel, Theater etc.). Jetzt ein bisschen Statistik dazu: Der IDM 2024 wurde in mehr als 90 Ländern mit über 1700 Veranstaltungen gefeiert.
Das Pascalsche Dreieck auf dem Schulhof
Auch die Mathe-AG vom OHG wollte an diesem Tag die Mathematik feiern. Die Schülerinnen und Schüler haben in hervorragender Teamarbeit ein riesengroßes buntes Pascalsches Dreieck auf dem SI-Schulhof mit Kreide gezeichnet. Dass wir bei diesem Event auch dabei waren, beweist ein kleiner Punkt auf der großen „Weltkarte der Mathematik“, siehe Link: https://www.idm314.org/
Das Pascalsche Dreieck aus einer anderen Perspektive
Die Schülerinnen Maja und Mia aus der 5. Jahrgangsstufe wollen hier kurz erklären, wie das Pascalsche Dreieck aufgebaut wird: „Das Pascalsche Dreieck ist, wie der Name schon sagt, ein Dreieck, das aus Zahlen besteht. Aber welchen? Am Rand sind immer Einsen. Jetzt muss man die Zahlen wie bei einer umgedrehten Rechenpyramide addieren. So kannst du dein Pascalsches Dreieck so groß machen, wie du willst. Viel Spaß beim Ausprobieren!“
Nachdem wir im Spätsommer letzten Jahres mit vier Schülerinnen unseres Französischkurses der Q1 und Herrn Höbelt die Partnerstadt Dinslakens, Agen, besucht haben und beeindruckt waren von der mediterranen Atmosphäre Südwestfrankreichs, lag es nun an den Französinnen, im kalten Februar den rustikalen Charme der Metropolregion Rhein-Ruhr kennenzulernen. Die französischen Schülerinnen vom Lycée Bernard Palissy wurden wunderbar aufgenommen von unseren Schülerinnen des OHG und THG und ihren Gastfamilien, denen bereits an dieser Stelle ein besonderer Dank gebührt.
Wie schon im September haben den Austausch Frau Campbell, die Deutschlehrerin vom Lycée Palissy, und Herr Höbelt organisiert, tatkräftig unterstützt vom Städtepartnerschaftsverein bzw. vom französischen Pendant, dem „Comité de Jumelage Agen-Dinslaken“. Ohne diese Hilfe und die finanzielle Unterstützung des Deutsch-Französischen-Jugendwerks (DFJW) wäre der Austausch nicht zu realisieren.
Und um ein wenig nach vorne zu schauen: Ziel ist es, den Austausch auf eine breite Grundlage zu stellen, sodass unsere Schüler:innen auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ähnlich tolle Erfahrungen zu teilen…
„Am Samstag kamen die vier Schülerinnen aus Agen nach einer langen Zugfahrt erschöpft, aber zufrieden am Hauptbahnhof in Duisburg an und wurden von unseren Schülerinnen und Gasteltern herzlich empfangen.
Sonntag (11.2) und Rosenmontag (12.2):
Am Sonntag haben wir in Voerde Karneval gefeiert. Dort gibt es einen Karnevalszug, an dem viele Vereine aus der Gegend teilnehmen und da wir alle Traditionell dort hingehen, war es eine super Chance, um den Franzosen alles zu zeigen.
Karneval in Voerde
Erst haben wir uns gemeinsam versammelt, bis wir uns anschließend frei bewegen durften und Voerde etwas erkundet haben. Als wir schließlich den Zug angeschaut haben, haben wir viele Süßigkeiten abgestaubt und alle waren total begeistert von der typischen Musik und der Stimmung, da es so schien, als hätte wirklich jeder gute Laune. Am Nachmittag durften wir eigenständig Zeit mit unseren Gastschülerinnern verbringen und gemeinsam mit ihnen, unseren Familien und Freunden die Zeit genießen. Am Montag ging es dann für uns nach Düsseldorf, um noch mal einen größeren Karnevalszug zu erleben. Dafür sind wir schon früh morgens mit dem Zug aus Dinslaken losgefahren. Bereits dort wurde klar, dass wir nun in eine der Karnevals Metropolen fahren würden, da schon im Zug laute Musik lief und es voll von Menschen in Kostümen war. Auch hier war die Stimmung direkt sehr ansteckend. Der Karnevalszug in Düsseldorf war auch sehr beeindruckend. Die Wagen greifen teilweise politische Themen auf und sind deutlich aufwendiger gestaltet. Außerdem werden dort viele Süßigkeiten von bekannteren Marken geworfen. Später haben wir uns in ein Restaurant gesetzt, um etwas zu trinken und haben anschließend Düsseldorf etwas erkundet. Als wir abends erschöpft, aber zufrieden wieder in Dinslaken angekommen sind, haben wir Freizeit zuhause mit unseren Gastschülerinnen gehabt. Insgesamt waren es zwei tolle Tage, um den Franzosen die deutsche Karnevalskultur zu zeigen!“ (Anika)
„Karnevalsdienstag (13.2)
Am Dienstagmorgen haben wir das Museum vom Zeche Zollverein in Essen besucht. Dort haben wir zuerst eine Führung durch das Gebäude bekommen und wir haben einiges über den Bergbau erfahren. Im Anschluss konnten wir uns selbst noch das Museum anschauen, indem man viel von der Geschichte des Ruhrgebiets sehen konnte. Wir waren auch oben auf dem Gebäude, wo man einen guten Überblick von der Umgebung hatte.
Am Zeche Zollverein
Danach sind wir ins Centro gefahren, wo wir dann in der Oase gegessen haben. Den Austauschülerinnen hat das Centro sehr gut gefallen, da es dort so viele Läden gibt und sie Souvenirs kaufen konnten.
Topgolf sieht Top aus
Zuletzt waren wir noch gemeinsam bei Topgolf in Oberhausen. Dies war für uns ein Highlight, da wir dort alle zum ersten waren und es dies nur einmal in Kontinentaleuropa (!) gibt.“ (Lisa)
„Aschermittwoch (14.2) und Donnerstag (15.2)
Am Mittwoch stand der erste Schultag für die Französinnen am OHG und THG an. Sie waren überrascht, dass es einige Unterschiede zwischen den Schulen in Dinslaken und in Agen gibt. Das OHG und THG sind deutlich kleiner als das Lycée Bernard Palissy und der Unterricht ist deutlich kürzer. Am Nachmittag haben wir gemeinsam eine Stadtrallye unternommen, bei der die Französinnen Dinslaken näher kennenlernen konnten und verschiedene Eindrücke der Stadt sammelten. Hier in Dinslaken haben ihnen besonders die Einkaufsmöglichkeiten gefallen, die sie in Agen in diesem Umfang nicht haben. Im Anschluss trafen wir uns gemeinsam in der Eisdiele, in der wir unsere Ergebnisse der Stadtrallye austauschten. Den Abend haben wir anschließend in unseren Familien verbracht.
Wo geht’s nach Agen?
Am Donnerstagmorgen stand der nächste Schultag an. Die Französinnen wussten nun bereits, was sie erwartet, und wurden von den Lehrern und Mitschülern nett aufgenommen.
Empfang bei der Bürgermeisterin Michaela Eislöffel
Am Nachmittag hatten wir ein Treffen mit der Bürgermeisterin Michaela Eislöffel und den Mitgliedern des Städtepartnerschaftsvereins im Rathaus und sprachen sowohl über den Austausch in Agen als auch in Dinslaken. Am Abend wurden wir zu einem gemeinsamen Essen im Zorbas eingeladen und verbrachten einen schönen Abend mit allen Beteiligten.“ (Emily)
„Freitag (16.2) und Samstag (17.2) – Abschied nehmen
Am Freitag, dem letzten Tag mit den französischen Austauschschülerinnen, begleiteten sie uns zunächst von 8 bis 14 Uhr im Unterricht.
In der Eishalle
Nach der Schule verbrachten wir Zeit in unseren Familien, bis wir am Nachmittag gemeinsam Eislaufen gegangen sind. Die Stunde ging leider sehr schnell vorbei, aber wir hatten alle viel Spaß. Meiner Meinung nach war es eine schöne Aktivität, um die gemeinsame Woche zu beenden. Der Abend war wieder in unseren Familien.
Am Samstag mussten wir früh aufstehen, da die französischen Gäste schon früh mit dem Zug nach Agen heimkehrten. Die Verabschiedung war zwar traurig, doch unterm Strich hatten wir eine sehr schöne Woche, die von spaßigen und lehrreichen Aktivitäten geprägt war. Der Austausch war insgesamt eine schöne Möglichkeit, Einblicke in die jeweils andere Kultur zu gewinnen und neue Freundschaften zu schließen.“ (Annkathrin)
1. Platz: Herauisragender Erfolg von Jan Drewes bei der Regionalrunde
Sieben Schülerinnen und Schülern des Otto-Hahn-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 5 und 6 haben sich für die 2. Runde, die Regionalrunde, der 63. Mathematik-Olympiade qualifiziert.
Die Regionalrunde fand am 16. November in der Stadthalle von Kamp-Lintfort statt. Dank der großzügigen Spende des Fördervereins und trotz des geplanten Bahnstreiks konnten wir – sieben Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer – mit einem Mini-Bus dorthin fahren. Zwei Stunden lang durften die Schülerinnen und Schüler an interessanten und anspruchsvollen Aufgaben tüfteln.
Als die Ergebnisse bekannt wurden, erfuhr Jan Drewes (Klasse 6), dass er in der 2. Runde einen herausragenden Erfolg erzielt hatte: den 1. Preis. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung, Jan!
Wie geht es nun weiter? Jan wird am 24. Januar in Aachen an der 3. Runde der Mathematik-Olympiade, der Landesrunde NRW, teilnehmen. Wir wünschen ihm viel Spaß beim Knobeln und natürlich weiterhin viel Erfolg!
Wir waren neugierig, was Jan besonders an der Mathematik mag. Seine Antwort war sehr treffend: „Mir gefällt an der Mathematik, dass alles so logisch ist und so gut zusammenpasst.“ Genau!
Keiner wünscht es sich und doch kommt es immer wieder vor – Menschen verbringen Weihnachten und die Vorweihnachtszeit alleine in der Kälte oder alleine, ohne Tannenbaum, Familie oder Freude im Wohnzimmer. Wir, der ev. Religionskurs der Q2, wollen helfen, diesen Menschen eine Freude zu bereiten. Bereits vor zwei Jahren sind wir in diesem Zusammenhang auf die Wunderfinder Dinslaken e.V. gestoßen, ein Verein Freiwilliger, der Obdachlosen, Bedürftigen, Alleinerziehenden und Senioren in Altersarmut hilft, und haben deren Weihnachtstüten-Aktion mit dem Kurs unterstützt.
In diesem Jahr war es uns – wie schon im letzten Jahr – erneut wichtig, Menschen eine kleine Freude zu bereiten, denen es nicht so gut geht wie uns. Zu diesem Zweck haben wir fleißig gebacken und gebastelt und schließlich an die 60 Tüten mit selbstgebackenen Plätzchen gefüllt und mit selbstgebastelten Weihnachtskarten versehen. Diese Tüten wurden dann in der Vorweihnachtszeit von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Wunderfinder an bedürftige Menschen verteilt und haben hoffentlich ein wenig Freude verbreitet.