Exkursion zur Projektfläche „6-Seen-Wedau“

Die Teilnehmer der Exkursion
Die Teilnehmer der Exkursion

Am 27. Januar 2023 fuhr unser Geographie-Leistungskurs des Jahrgangs Q2 zur Projektfläche „6-Seen-Wedau“ in Duisburg. Zusammen mit Frau Werffeli und Herrn Bullermann wurden wir von dem Bereichsleiter für Flächenentwicklung, Jens Sperke, über die circa 90ha große Fläche geführt.

Dort angekommen haben wir zuallererst die Warnwesten angezogen. Das sah natürlich lustig aus, jedoch war dies notwendig, da Herr Sperke uns über das Baugelände führte.Wir erfuhren, dass sich die Fläche in einen südlichen Teil, das Projekt „6-Seen-Wedau“ und einen nördlichen Teil, das Projekt „Technologie Quartier Wedau“, aufteilt und was dort bis 2032 entstehen soll.Auf dem südlichen Teil sollen 3000 Wohnangebote entstehen, außerdem zwei KiTas, eine Grundschule und ein Nahversorgungsgebiet.Auf dem nördlichen Teil soll hingegen Platz für den Arbeitsmarkt entstehen, vor allem aber soll die alte Werkshalle, in der wir unser Gruppenfoto aufgenommen haben, als ein Platz zur Ansiedlung von Forschungs- und Entwicklungsfirmen, Start-Ups, Spin-Offs, Co-Working-Flächenbetreibern, aber auch Technologiefirmen und Gastronomie in Verbindung mit dem industriellen Flair genutzt werden. Außerdem soll dieser Teil der Fläche, das „Technologie Quartier Wedau“ (TQ Wedau), in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen einen Platz für ein Campusquartier bieten, auf dem ein Technologiezentrum entstehen soll.

Nachdem Herr Sperke uns alles sehr ausführlich dargestellt hatte, sind wir mit Frau Werffeli und Herrn Bullermann noch in ein Restaurant gefahren, wo wir uns alle einen heißen Kakao zum Aufwärmen bestellt haben. Währenddessen haben wir gemütlich zusammengesessen und uns über den Ausflug ausgetauscht, was ein sehr schöner Abschluss gewesen ist.

Wir, als die Q2, sind sehr dankbar, dass wir vor unserem Abitur noch einmal die Chance hatten, einen so schönen und lehrreichen Ausflug zu machen. Trotz der Kälte war es ein tolles Erlebnis, an welches wir uns gerne zurückerinnern! 

Antonia Szczepaniak und Jette Raabe (Q2)

Wir erforschen die eigene Geschichte

In der Zeit vom 01.09.2022 bis zum 28.02.2023 haben wir, Schülerinnen und Schüler aus zwei achten Klassen, mit Hilfe unserer Tutorin Frau Wenker am 28. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung teilgenommen.

Die TeilnehmerInnen des diesjährigen Geschichtswettbewerbs

Es war eine freiwillige Teilnahme für die Schüler/innen aus den Klassen 8b und 8c, die Lust auf den Wettbewerb hatten. Die Geschichtslehrerin und später Tutorin der beiden Klassen hat als Schülerin selbst zweimal erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen und ist deshalb auf die Idee gekommen, ihren heutigen Schüler/innen auch davon zu berichten. Die interessierten Schüler/innen konnten sich daraufhin bei ihr melden und sie organisierten gemeinsam wöchentliche Treffen, an denen sie an den Werken arbeiten und sich Rat von ihrer Tutorin holen konnten. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs war „Wohnen hat Geschichte – Mehr als ein Dach über dem Kopf“. Dazu konnten sich alle Teilnehmenden spannende Themen für ihre Beiträge überlegen, die etwas mit ihrer Familie oder ihrer Region zu tun haben und sie interessierten. So sind Leila und Ole aus der 8b zum Beispiel auf das Thema „Wohnen auf der Flucht in der Zeit des 2. Weltkriegs“ gekommen. Das Thema einer anderen Gruppe war „Wohnen in Duisburg Bissingheim“. Ein weiteres Thema von Elly aus der 8c war „Die Wohnverhältnisse von Spätaussiedler/innen bis in die 90er-Jahre“. Wie man merkt, ist einiges an Variation in den einzelnen Beiträgen enthalten, obwohl alle etwas zum gleichen Thema anfertigen mussten.

Am Anfang sind uns allen diese sechs Monate als sehr viel Zeit vorgekommen, aber die meisten haben schnell gemerkt, wie schnell diese im Endeffekt vergeht. Vor allem, da wir vor der Abgabe noch einige Arbeitsschritte vor uns hatten. Das ganze Projekt bestand schließlich nicht nur daraus, Informationen aus dem Internet herauszusuchen und diese zusammenzuschreiben. Es mussten Interviews geführt und ausgewertet werden. Außerdem haben viele nicht nur im Internet, sondern auch in Bibliotheken, Archiven und bei anderen Personen nach Hinweisen und Informationen zu ihrem Thema gesucht. All diese Informationen mussten schlussendlich ausgewertet und zusammen zu einem einzigen abgabefertigen Projekt zusammengefasst werden. Da ergab sich bei einigen Gruppen ein Problem; „Welche Art von Projekt sollen wir machen?“ Denn auch da gab es mehrere Möglichkeiten. Wir konnten einen einfachen Text schreiben, ein Video oder einen Podcast machen oder auch eine multimediale Präsentation. Zur Abgabe hin waren es nicht mehr fünf Monate, sondern plötzlich nur noch wenige Wochen und so ist der Druck, aber auch die Arbeitsleistung nochmal beachtlich gestiegen und alle haben sich auf die Abgabe vorbereitet. Allerdings gab es da noch zwei wichtige Sachen für uns alle zu beachten, die essenziell für die Abgabe waren: der Arbeitsbericht und das Quellenverzeichnis. Diese beiden Dinge mussten vor der Abgabe noch geschrieben werden, und das selbstverständlich vollständig. Für das nächste Mal wissen wir jetzt alle Bescheid, dass die sechs Monate Zeit auf jeden Fall gerechtfertigt und auch notwendig sind.

Im Nachhinein sind wir alle sehr dankbar, dass uns durch Frau Wenker die Chance gegeben wurde, an so einem tollen Projekt teilzunehmen, und ich denke, einige von uns würden es auch noch einmal machen.

Geschrieben von Sarah Schraven (8c), redigiert von J. Wenker (Tutorin des Wettbewerbs)

„Jugend debattiert“ im Schulwettbewerb

Die Siegerinnen und Sieger der Altersstufe I
Die Siegerinnen und Sieger der Altersstufe I

Am 24.01.23 fand die Schulqualifikation des Schulwettbewerbs „Jugend debattiert“ am Otto-Hahn-Gymnasium statt. Nachdem der Wettbewerb in den letzten beiden Jahren digital ausgetragen werden musste, konnten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II dieses Jahr endlich wieder in Präsenz teilnehmen.

Das Projekt „Jugend debattiert“ sieht vor, dass aktuellste Themen demokratisch und unter Beachtung der Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Urteilsfähigkeit debattiert werden.

Zu Beginn begrüßte der Juryvorsitz die Teilnehmer*innen, daraufhin hatten diese je zwei Minuten Zeit, um nacheinander ihre Eröffnungsrede und somit den eigenen Standpunkt vorzutragen. Danach folgten insgesamt zwölf Minuten freie Aussprache, deren Ziel es ist, die jeweilige Fragestellung zu diskutieren und mögliche Lösungsvorschläge für das Problem zu finden. Nach der freien Aussprache hatte jeder der Debattanten eine Minute Zeit für das Schlusswort, um nochmal eine abschließende Meinung zu äußern. Nach der Debatte berieten sich die Jurymitglieder und bewerteten die einzelnen Teilnehmer*innen. In diesem Jahr stellten sich die Debattant*innen der Altersstufe I in der Hinrunde die Frage, ob unsere Schule Regeln aufstellen sollte, wie sich Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu kleiden haben, und in der Rückrunde, ob ein Schulfach „praktische Lebensführung“ eingeführt werden sollte. Die Altersstufe II debattierte die Fragen, ob für größere Autos höhere Parkgebühren vorgeschrieben werden sollten und ob in Deutschland eine soziale Pflichtzeit eingeführt werden sollte.

Die Siegerinnen und Sieger der Altersstufe II
Die Siegerinnen und Sieger der Altersstufe II

Es fanden sehr gute Debatten zu allen Themen statt und es ergaben sich viele durchdachte und sinnvolle Lösungsvorschläge. Als die Hin- und Rückrunden vorbei waren, wurden die Leistungen ausgewertet und die einzelnen Plätze ermittelt. In der Altersstufe I gewann Lasse Frenk, auf dem zweiten Platz ist Sarah Wiese und den dritten und vierten Platz erreichten Zoé Cabral Leenen und Jona Peter. In der Altersstufe II konnte Luis Gappa den ersten Platz erreichen, Jakob Kalfhues schaffte es auf Platz zwei und Lina Limke belegte den dritten Platz. Wir gratulieren allen Schulsiegern und wünschen viel Erfolg und Spaß auf der nächsten Wettbewerbsstufe. Die Regionalqualifikation findet am 15. Februar am OHG statt und anschließend wird am 23.02. im Dinslakener Rathaus um den ersten Platz der Region „Düsseldorf 1“ debattiert.  

geschrieben von Jana Schlombs (Q1), redigiert von Frau Rütjeroth (Schul- und Regionalkoordinatorin „Jugend debattiert“)

Bonjour Paris!

Vor dem Eiffelturm

Am 20. Dezember 2022 fuhren die Französischklassen des 9. Jahrgangs nach Paris, um ihre Sprachkenntnisse weiterzubilden und um Paris und die Sehenswürdigkeiten vor Ort zu erkunden. Es begleiteten uns Herr Höbelt, Frau Deike, Frau Merdivan, Herr Becker und Frau Günel.
Kurz vor Mitternacht begann der Ausflug damit, dass wir aufgeregt in den Bus einstiegen, der uns mit einer ungefähr 6-stündigen Fahrt nach Paris brachte. Da wir durch die Nacht fuhren, haben die meisten Schüler die Fahrt zum Schlafen genutzt und somit ging die Fahrt auch relativ schnell um. Dort angekommen hatten wir zunächst ein wenig Zeit, um in unseren zuvor festgelegten Gruppen zu frühstücken und sich bereits einen ersten Eindruck von Paris zu machen. Anschließend besuchten wir gemeinsam das Musée d´Orsay. Das Museum hatte tolle Kunstwerke und Statuen zu bieten, über die wir mit einem Audioguide mehr erfahren konnten. Nach ungefähr anderthalb Stunde war das Museum vollständig besichtigt und das Aufgabenblatt der Stadt-Rallye wurde verteilt. Die Rallye beinhaltete bekannte Pariser Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm, den Louvre und den Triumphbogen. Vor diesen Sehenswürdigkeiten machten wir Fotos und beantworteten Fragen.
Als die Rallye abgeschlossen war, hatten die Gruppen noch Zeit, in der sie frei in Paris herumlaufen konnten. Ein paar sind oben auf den Eiffelturm gegangen und andere sind zu Einkaufszentren gelaufen oder haben sich etwas zum Mittagessen gekauft. Nach einiger Zeit trafen wir uns vor dem Eiffelturm, um zusammen zur Bootstour auf der Seine zu laufen. Dies war die letzte Aktivität des Ausflugs und stellte einen schönen Abschluss dar. Wir konnten Paris aus einer ganz anderen Perspektive als zuvor erblicken. Besonders in Erinnerung geblieben ist der Anblick des leuchtenden Eiffelturms durch die Fenster des Bootes.
Kurze Zeit nach dem Ende der Bootstour erschien der Bus und somit hieß es nach all diesen Erlebnissen einen letzten Blick auf Paris zu werfen und die Rückreise anzutreten. Während der Busfahrt zurück zum OHG wurden die Ergebnisse der Rallye ausgewertet und später erhielten die Gewinner eine wohl verdiente Medaille.

Moritz Wagner, 9c